Firmenrechtsschutz im Vergleich

zahlreiche Tarifkombinationen unverbindlich & kostenlos vergleichen
 
 

Anzahl der Angestellten?

Wartezeiten und Deckungsabsage im Firmenrechtsschutz

Welche Wartezeit ist zu beachten ?

Welche Wartezeiten sind in der Firmenrechtsschutzversicherung zu erfüllen?

In der gewerblichen Rechtsschutzversicherung gilt bei verschiendenen Leistungsarten eine Wartezeit von 3 Monaten, d.h. der Versicherungsschutz tritt erst nach Ablauf dieser Wartezeit ein.

Bei folgende Leistungsarten ist unter Berücksichtigung der Mitversicherung die Wartezeit zu berücksichtigen:

  • Steuerrechtsschutz
  • Arbeitsrechtsschutz
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht
  • Online-(Internet)-Rechtsschutz
  • Verwaltungs-Rechtsschutz im Privatbereich
  • Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrsangelegenheiten
  • Rechtsschutz im Wohnungs-und Grundstücksbereich sowie der Gewerbeeinheit

Sofern der Versicherungsnehmer den Versicherer wechselt, verzichten die Gesellschaften auf die Anrechnung der Wartezeit. Dies setzt jedoch vorraus, dass beim Vorversicherer das gleiche Risiko bereits versichert gewesen ist und ein nahtloser Anschlussvertrag abgeschlossen wurde.

Bei Neuverträgen ohne Vorversicherer verzichten nach und nach einige Versicherer auf die Anrechnung der Wartezeit. (z.B. DEURAG, Rechtsschutz-Union, etc.) Auf Grund der hohen Streithäufigkeit gilt dies jedoch nicht im Arbeits-Rechtsschutz sowie Immoblienrechtsschutz für Wohnungs-und Grundstücksbereich und der Gewerbeeinheit.

Unser Rechtsschutzvergleich zeigt Ihnen auf, welche Versicherer auf die Wartezeit verzichten.

Einzelne Versicherer bieten erweiterten Versicherungsschutz in diversen Bereichen an. Hier gelten abweichende Wartezeiten. Oftmals ist jedoch ausschließlich eine Beratung versichert.

  • Beratungsrechtsschutz in Unterhaltsfragen (Hinweis: bis 6 Monate Wartezeit)
  • erweiterter Rechtsschutz in Unterhaltsfragen (Hinweis: 12 Monate Wartezeit)
  • erweiterter Rechtsschutz in Ehefragen (Hinweis: 36 Monate Wartezeit)

Kostenübernahme Ablehung in der gewerblichen Rechtsschutz - was nun ?

Gründe der Deckungsablehnung in der Firmenrechtsschutz

Rechtsschutzversicherung bieten keinen unbegrenzten Versicherungsschutz. Somit kommt es nicht selten zu Deckungsablehnungen durch den Versicherer. Gründe hierfür können sein:

  • vorvertragliche Ereignisse
  • das Eingreifen eines Risikoausschlusses
  • mangelnde Erfolgsaussichten

Hat der Versicherer die Deckung abgelehnt, weil

  • der durch die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen voraussichtlich entstehende Kostenaufwand unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Versichertengemeinschaft in einem groben Missverhältnis zum angestrebten Erfolg steht oder
  • die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen keine Aussicht auf Erfolg hat,

und hat der Versicherer dies dem VN unter Angabe der Gründe schriftlich mitgeteilt, hat der Versicherungsnehmer Anspruch auf einen Stichentscheid oder das Einleiten eines Schiedsgutachterverfahren.

Der Stichentscheid in der gewerblichen Firmenrechtsschutz Versicherung

Beim sog. Stichentscheid hat der Versicherungsnehmer das Recht, einen für ihn bereits tätigen oder noch zu beauftragenden Rechtsanwalt zu veranlassen, gegenüber der Rechtsschutzversicherung substantiiert schriftlich zu begründen, dass die Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Erfolg steht und hinreichende Aussicht auf Erfolg verspricht.

Das Schiedsgutachterverfahren in der Firmenrechtsschutz

Beim sog. Schiedsgutachterverfahren besteht die Möglichkeit, die Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf eine Deckungsablehnung durch einen Schiedsgutachter verbindlich klären zu lassen. Bei dem von der zuständigen Rechtsanwaltskammer zu benennenden Schiedsgutachter soll es sich um einen seit mind. 5 Jahren zugelassenen Rechtsanwalt handeln. Der Versicherer hat alle wesentlichen Unterlagen/ Mitteilungen die für die Durchführung des Schiedsgutachtens notwendig sind, zur Verfügung zu stellen. Die Entscheidung des Schiedsgutachters ist für den Versicherer bindend.